Die Technologieprüfung der REFUNA AG sorgt für mediale Resonanz
Die Ankündigung der REFUNA AG vom 18. Februar 2026, neben dem geplanten Holzheizwerk auch eine Grosswärmepumpe mit Aarewasser vertieft zu prüfen, ist in den Medien breit aufgenommen worden: Zeitungen und Radio griffen das Thema umgehend auf und stellten die strategische Weichenstellung für die Wärmeversorgung nach dem Ende des KKW Beznau ins Zentrum.
So berichteten unter anderem die Aargauer Zeitung, das Badener Tagblatt sowie das Regionaljournal Aargau/Solothurn von SRF ausführlich über die neue Ausgangslage. Die Medien betonten den erweiterten Handlungsspielraum und die Absicht der REFUNA, verschiedene Technologien sorgfältig zu vergleichen, bevor ein Entscheid fällt.
«Baut die Refuna doch kein Holzheizwerk?» – mit dieser Frage eröffneten die Aargauer Zeitung sowie das Badener Tagblatt ihre Berichterstattung. Was bislang als gesetzte Lösung galt, wurde damit öffentlich zur Diskussion gestellt. Die Artikel erinnerten daran, dass die Regionale Fernwärme Unteres Aaretal seit über 40 Jahren die Abwärme des Kernkraftwerks Beznau nutzt und nun, mit Blick auf die Abschaltung 2032 und 2033, eine neue Ära vorbereiten muss.
Im Zentrum stand die Frage, ob neben dem geplanten Holzheizwerk auch eine Grosswärmepumpenlösung mit Aarewasser in Frage kommt. SRF formulierte es im Regionaljournal zugespitzt: «Kommt nun doch eine Wärmepumpe anstelle des geplanten Holzheizwerks?» Auch auf srf.ch war von «Wärmepumpe anstelle von Holzheizwerk?» die Rede.
Die Beiträge griffen zentrale Aussagen aus unserer Mitteilung auf. So zitierte die Aargauer Zeitung: «Die erneute Prüfung stellt keinen Richtungswechsel dar, sondern dient der Sicherstellung der bestmöglichen Lösung für die kommenden Jahrzehnte.»
Auch der technische Hintergrund fand Eingang in die Berichte. Mehrere Medien erklärten, dass Wärmepumpen früher lediglich Temperaturen von rund 85 Grad Celsius erreichten, während das bestehende Wärmenetz mit über 100 Grad betrieben wird. Dass die Technologie inzwischen Fortschritte gemacht hat, wurde dabei als wesentlicher Grund für die erneute vertiefte Prüfung genannt.
Konkrete Unterschiede zwischen den Varianten wurden ebenfalls aufgezeigt. Das Badener Tagblatt bezifferte die für das Holzheizwerk benötigte Menge auf rund 59’000 Tonnen Holzschnitzel pro Jahr, die vorwiegend aus der Region angeliefert würden. Demgegenüber käme die Wärmepumpe ohne solche Transporte aus. Für deren Betrieb wäre eine Wasserfassung in der Aare erforderlich, wobei mehrfach zitiert wurde: «weniger als ein Prozent des Fliesswassers» genutzt würde.
So entstand in der medialen Darstellung das Bild einer offenen Entscheidungssituation: Das Holzheizwerk bleibt im Richtplan verankert, gleichzeitig wird eine alternative Technologie vertieft analysiert. Die Entscheidung soll bis spätestens Ende 2026 fallen.
Die öffentliche Begleitung zeigt, wie gross das Interesse an der zukünftigen Wärmeversorgung von 11 Gemeinden und rund 2’700 angeschlossenen Haushalten, Unternehmen und öffentlichen Gebäuden ist. Die Diskussion ist lanciert. Mit Fokus auf Versorgungssicherheit, Technologieentwicklung und regionale Verantwortung.
Die nächsten Monate stehen im Zeichen vertiefter Analysen und sorgfältiger Abwägungen. Der Entscheid über die künftige Technologie wird bis spätestens Ende 2026 erwartet. Wir werden über die Ergebnisse und das weitere Vorgehen berichten.




